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1957er VW Käfer Ovali – eine besondere Liebesgeschichte

Der 1957er VW Käfer Ovali ist mein eigenes Auto. Und dazu gibt es eine besondere Liebesgeschichte, die ein guter Beweis dafür ist, dass ich nicht mehr alle Latten am Zaun habe, was Autos angeht (unter anderem). 🤓

Ich habe den Wagen Anfang 2014 gekauft. Ich war 2013 mit Studium und Ausbildung fertig geworden und wollte mir danach einen Kindheitstraum erfüllen. Ich war anfangs sehr happy mit dem Wagen, aber im Laufe der Zeit fing der Motor an, einige Probleme zu machen und ich bin sehr frustriert gewesen.

Ende 2015 schrieb mich jemand auf Facebook an, er hätte mich über den Verkäufer gefunden, der den Wagen damals mir verkauft hatte, und ob ich den Wagen nicht wieder verkaufen wollen würde, obwohl ich den Wagen damals nicht mal irgendwo inseriert hatte. Der Interessent hatte sich den Wagen 2013 wohl auch schon einmal angeschaut und würde den Wagen kennen. Und weil ich ohnehin genervt war vom Motor und er den Wagen ohne Verhandlung genommen hat, hab ich mich relativ schnell wieder von dem Käfer getrennt.

Eieieieieieiei…! Maximal 4 Monate hat’s gedauert, dann hab ich das tierisch bereut. Wenn ihr ein Kindheitstraum-Auto habt, dann verkauft es nicht. Auch wenn es Probleme macht, sucht Lösungen, aber verkauft es nicht!

Ok, also hab ich mich seit dem für ungefähr 4 Jahre geärgert, dass ich den Wagen weggegeben hab. (Ich will an dieser Stelle nicht verschweigen, dass mich in der Zwischenzeit verschiedene andere Autos sehr dolle aufgemuntert haben und dass der Verkauf vom Käfer auch die finanzielle Basis vom Dodge Challenger damals gelegt haben, aber ohne Käfer war es trotzdem Scheiße.)

Bis ich eines schönen Tages meinen Käfer durch Zufall wieder bei mobile.de entdeckt habe, von dem gleichen Besitzer, an den ich den Wagen damals verkauft hatte, aber nicht zu einem Preis, den ich bezahlen wollte. Ich dachte relativ lange, wegen meiner Preisgrenze sei das ja nicht so schlimm, dass er wieder zum Verkauf stünde. Aber im Laufe der Zeit hatte ich mit dem Besitzer einige Male geschrieben und der Preis ist im Laufe der Zeit auch weniger geworden. Und irgendwann war der Punkt erreicht, dass er mir ein Angebot gemacht hat, was auch meiner Preisgrenze entsprochen hat.

Also hab ich zugeschlagen und das gleiche Auto von damals wieder zurück gekauft. Gleiches Auto, gleiches Kennzeichen, gleiche Freude! 🥰 Mein 1957er VW Käfer Ovali war wieder zurück. Und jetzt gebe ich ihn nicht noch mal her.

Kleine Anekdote noch: Der Vorbesitzer ist den Wagen mit 07er-Nummer gefahren. Ich hatte das Kennzeichen von damals online noch mal reserviert, weil es noch frei war und war bei der Zulassungsstelle schon drauf vorbereitet, die Kosten für das Wunschkennzeichen zu entrichten, aber die Dame sagte zu mir: „Nö, wieso denn? Das ist doch eine Wiederzulassung, sie sind ja der letzte Halter im Brief und das Kennzeichen ist ja auch gleich.“

Client

Personal Work

Jahr

2020

Kategorie

Filmmaking

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